VA-VA-VAGINA!

„Wenn sich deine Vagina anziehen könnte, was würde sie tragen?“ 

So beginnt das Stück Die Vagina Monologe von Eve Ensler. Die US-amerikanischen Schriftstellerin verdichtete in den 90er Jahren zahlreiche Interviews mit Frauen* zu den Vagina Monologen. Ein Stück über Schamhaare, Sexismus, Selbstermächtigung. Seither wird das Stück auf der ganzen Welt inszeniert, ehrenamtlich und gemeinnützig: Sämtliche Einnahmen werden einer Organisation gespendet, die sich lokal für Frauen* einsetzt. Heute, mehr als zwanzig Jahre nach der Erstaufführung, hat sich zwar einiges verändert, doch eine Frau*, die ihre Stimme erhebt, ist noch immer keine Selbstverständlichkeit. Deswegen inszenieren wir, Hélène und Laura vom Kollektiv Tempofoif als Regieduo, gemeinsam mit einem jungen Produktionsteam die Vagina Monologe im Rahmen des V-Days 2019 zum ersten Mal in Zürich.

Du willst mitmachen? Super! Am 6. und 14. Oktober finden zwei offene Proben statt. Hier kannst du dich anmelden. Alle weiteren Infos findest du hier. Und wenn du mehr wissen möchtest zu den V-Days und zum Stück, dann kannst du hier nachschauen. 

Wir freuen uns auf dich!
Hélène & Laura (KTF), Roberta, Justine, Nina & Céline

Saisonstart 2018/2019: Von Frauen und Schildkröten.

Der Tropensommer neigt sich dem Ende zu und die ersten kalten Tage und ein leichter Maronigeruch wehen vom Horizont heran. Für uns heisst das: Saisonstart in der Theaterwelt! Juhu, juhu, juhu! Wir haben nämlich eine Menge vor:

Diesen Sommer haben wir uns eine Woche im Proberaum eingeschlossen, haben gebrütet und gewütet, den Handstand gelernt und Haifischflossen gebastelt, kurz: Wir haben geprobt. Dabei ist ein kleines Stück für ein junges Publikum herausgekommen, das den Arbeitstitel „Was mit Oma passiert“ trägt. Es steckt selbst noch in den Kinderschuhen, darum nur soviel: Es geht um Kreuzfahrten, Migroseinkäufe und Balltänze, eine Schildkröte spielt mit und ein Einhorn und natürlich geht es auch um die ganz wichtigen Fragen, zum Beispiel, warum der Sirup in der Bar ganz anders schmeckt, als der Zuhause.

Daneben haben wir uns diesen Sommer noch einem weiteren Thema angenommen, das uns schon lange beschäftigt: „ROT“ ist eine Geschichte über Macht, Missbrauch, über Schweigen und die Folgen. Daraus ist ein Film entstanden, der sich gerade in der Postproduktion befindet und den wir schon beim Dreh nicht so leicht abschütteln konnten.

Daaaann noch etwas, worauf wir uns furchtbar freuen und jetzt schon mega stolz sind, aber das noch ein bizli geheim ist. Was wir schon sagen können: Es geht um Frauen* und um alles, was damit zusammenhängt. Alles weitere ab Mitte September – Hui, Hui, Hui!

Zu guter Letzt denken wir zurzeit an einer Neuauflage des Stücks „Menschsein“ herum, das unser Mitglied Laura mit zart-rebellischen 17 Jahren aufs Papier pubertiert hat. Nun ja. Seither ist eine Menge passiert, nicht nur mit Laura. Wer Lust hat, sich mit dem eigenen 17-jährigen Ich, dem Erwachsenwerden(sollen) und dem kleinen, wie grossen Weltgeschehen auseinanderzusetzten, darf sich bei uns melden. Wir freuen uns!

Tönt scho no lässig, oder? Bleibt auf dem Laufenden, über Facebook, hier auf unserer Website oder per Mail.

In diesem Sinne: Let’s get this party started!
Bussi, KTF

 

PANAMA: was bisher geschah

So. Nach einer intensiven Probewoche und drei wunderbaren Vorstellungen im Keller62 haben wir uns erstmal auf den Balkon, in die Uni, ins Bett oder an die Langstrasse zurückgezogen und ein bisschen Energie getankt. Doch bevor wir uns für den zweiten Teil ins Getümmel stürzen:

Wir danken unserem tollen Publikum für die vielen Lacher, den herzlichen Applaus und die spannenden Gespräche an der Bar, dem Keller62 für diese schöne Bühne, die wir beleben durften und natürlich dem Migros-Kulturprozent und der Kulturstelle für ihre Unterstützung! Ein dickes Bussi geht auch an unsere Fotografin Véronique Rebetez, die das PANAMA-Chaos in grossartigen Bildern festgehalten hat. Ihr findet sie hier. Und ein grosses Dankeschön an unsere Freunde bei der Zürcher Studierendenzeitung, die uns vor der Premiere besucht haben. Hach, dieser Artikel, wir sind noch immer ein bisschen rot. Dasselbe gilt für diesen schönen Text der Lokalinfo.

Aber halt, wir sind noch nicht fertig! Am 28. und 29. April reisen wir mit PANAMA in den Winkel nach Luzern. (Am 29. April sogar schon um 17 Uhr, dann kommt ihr noch rechtzeitig nach Hause zum Tatort.) Schlafsack, Mätteli und Tigerente sind schon gepackt, wir freuen uns! Und am 5. Mai spielen wir PANAMA ein letztes Mal im Miller’s, bevor unser Stück in den ewigen Theater-Jagdgründen verschwindet. Also, nichts wie los und reservieren!

Viel Liebe aus der PANAMA-Halbzeit, KTF

P.S.: Für die Neugierigen und Theaterbegeisterten gibt es am Wochenende vom 4. bis 6. Mai im Miller’s eine Menge zu entdecken. Workshops, ein Podiumsgespräch, Theater von und mit Geflüchteten … Schaut selbst!

NACHHALTIGKEIT OLÉ!

Unsere Freundinnen und Freunde von der Nachhaltigkeitswoche Zürich machen etwas ganz tolles: sie organisieren eine volle Woche lang Programm zu Nachhaltigkeit und nachhaltigem Leben! Sie nennen das NachHELDigkeit. Wir finden: du kannst jeden Tag Heldin sein.

Nachhaltigkeitswoche 5. – 10. März 2018
ETH, UZH, ZHdK, ZHAW und PHZH!
Programm

Apropos NachHELDigkeit… hier mal drei alltäglich Beispiele:

Nachhaltigkeitswoche Zürich auf Facebook

Nachhaltigkeitswoche Zürich auf Instagram

Nachhaltigkeitswoche Zürich auf Twitter

PANAMA mit Flyer

Es ist soweit *Trommelwirbel* – unsere Flyer sind da!
Mega, oder?
Wir danken H U B E R T U S  D E S I G N für diese wunderbar fröhlichen Bananenschateln und freuen uns schon darauf, sie bald unseren Freunden, Bekannten, Tanten und Passanten in die Hände drücken zu dürfen.

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an alle, die uns unterstützen: Migros-Kulturprozent, VSETH und Kulturstelle, sowie alle wunderbaren Menschen in unserem Umfeld, die unsere Freuden, Launen und Träume ertragen. (Ja, Patrick, Vero und Brigitte – wir meinen euch!)

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P.S.: Wow, sind das wirklich nur sechs Aufführungen? Jetzt in die Agenda schreiben und mit uns im Keller 62, im Winkel oder im Miller’s anstossen!

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Ui, ui, ui, es geht voran! Wir freuen uns wie ein Schnitzel, das Migros-Kulturprozent und die Kulturstelle der Universität Zürich und der ETH Zürich zu unseren Unterstützenden (und Fans ;-)) zählen zu dürfen!

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Das Migros-Kulturprozent ist ein freiwilliges, in den Statuten verankertes Engagement der Migros für Kultur, Gesellschaft, Bildung, Freizeit und Wirtschaft. Schön, dass wir Teil dieses tollen Engagements sind!

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Die Kulturstelle ist ein Projekt des VSUZH und VSETH, mit dem Ziel, Studierenden die Kulturtempel Zürichs zu WG-verträglichen Preisen näher zu bringen. Vielen Dank, dass wir in die Garde der Kulturtempel aufgenommen wurden, hehe.

So, jetzt aber erstmal anstossen. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Viel Liebi,
KTF

P.S.: Du möchtest uns auch unterstützen? Mithelfen, Kuchen backen, Händchenhalten, Werbung machen, oder sogar eine Beitrag spenden? Dann melde Dich einfach hier. Wir freuen uns auf Dich!

Open Stage Bern

Wir erweitern unseren Horizont – nach Bern!

Am 16. Dezember treten wir im Kulturhaus visavis in Bern an der Open Stage auf.
Wir werden einen wunderbaren kleinen Text aus Sarah Kanes Stück Crave lesen. Dabei geht es um Kakerlaken, Bagels, Filme, Zigaretten und die ganz grossen Gefühle.
Wir freuen uns!
Hélène, Laura und Noah

Mehr zum Event findet ihr hier.

P.S.: Event verpasst? Schau mal hier:

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Halloween

Wir lieben neue Herausforderungen. Und wir lieben gute Filme. Und gute Gesellschaft. Deshalb freuen wir uns am 31.10. Halloween-Gruselstimmung an der Filmstelle VSETH & VSUZH verbreiten zu dürfen. Um 20.00 Uhr wird der thailändische Horrorfilm SHUTTER (Banjong Pisanthanakun, Parkpoom Wongpoom, 2004) gezeigt. Einlass ab 19.30 Uhr (wenn du dich traust…)

Und weil uns das Gruselfieber so gepackt hat, öffnen wir bereits am 28.10. unsere Atelier-Tore an der Hegibachstrasse 90, Zürich: Ab 18 Uhr zeigen wir einige Horror-Fundstücke aus dem KTF-Gruselkabinett. Bier (Kollekte) und Gänsehaut garantiert!

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Wir freuen uns auf euch!

ZFF72 2017

in einer blauen, dunkelblauen Stunde
und wenn sie ging, weiß keiner, ob sie war

Inspiriert von Gottfried Benns Gedicht „Blaue Stunde“ und dem diesjährigen Wettbewerbsthema „blau“ und der Musik von Dinner 4/5 im Ohr haben wir uns in die Produktion gestürzt. 72 Stunden später ist der 72 Sekunden lange Kurzfilm „zur Zeit der blauen Stunde“ schon online.

Hier gehts zum Film: zur Zeit der blauen Stunde 

 


Credits:

Schauspiel: Linnéa Kobel, Laura Leupi, Hélène Hüsler

Regie und Produktionsleitung: Daniela Campanile

Kamera: Keren Wang

Set-Assistenz: Colin Wallace, Arina Mischol

Lichtgestaltung: Christopher Merstens

Schnitt: Christopher Mertens, Hélène Hüsler, Keren Wang

Musik: Dinner 4/5


Mehr sehen: Kollektiv Tempofoif auf vimeo

Mehr hören: Dinner 4/5

Projektskizze

Heute startet das Kollektiv Tempofoif frohen Mutes in ein neues Projekt: PANAMA.

In Janoschs Oh, wie schön ist Panama sitzen Tiger und Bär in ihrem Haus am Fluss, sie angeln und suchen Pilze, kochen und geniessen ihren Schaukelstuhl. Kurzum: es fehlt ihnen an nichts. Doch dann schwimmt unversehens eine Bananenkiste in ihr Leben und die beiden machen sich auf die Suche nach Panama, diesem magischen Ort, wo alles nach Bananen riecht und viel schöner und grösser ist als zuhause.

Auch in Homers weltberühmten Epos Odyssee sucht der Protagonist. Allerdings nicht die Ferne, sondern das Bekannte: sein Zuhause. Dabei begegnet er zahlreichen Hindernissen, Riesen, Zyklopen, Sirenen, blutige Kämpfe und Rettungen in letzter Sekunde. Das Schicksal treibt ihn von Ort zur Ort auf seiner umwegreichen Heimkehr.

Mit Motiven von Janosch und Homers Odyssee im Gepäck macht sich das Kollektiv Tempofoif auf den Weg. Wie könnte diese Suche, diese Reise heute aussehen? Wenn Donald Trump die Welt anzündet, Menschen im Mittelmeer ertrinken, Klimawandel, Neonazis, Rentenreform, Beziehungskrise? Wenn Tiger und Bär in einer WG leben, in Zürich, Luzern oder Hamburg, ihre Prüfungen vermasseln und an Homepartys herumstehen, die immer gleichen ironischen Gespräche, leeren Floskeln, Yoga, Avocadosalat und Putzpläne? Wenn man doch einfach mal weg könnte, einfach mal neu, einfach mal loslassen. Was, wenn wir nach Panama könnten! Bär und Tiger, die in einander unverhofft einen Verbündeten finden, machen sich auf die Suche nach Panama, ohne genau wissen zu müssen, was Panama denn genau ist. Ein Ort oder eine Idee? Wird in Panama mein Rennvelo nie geklaut und sind dort wirklich alle Menschen gleich? Und welchen Hindernissen werden sie auf dem Weg nach Panama begegnen?

In PANAMA geht das Kollektiv Tempofoif auf Reise, auf eine Irrfahrt, am Fluss entlang zum Nachbarn, weiter nach Panama und irgendwie wieder nach Hause. Wir fragen uns, wo wir schon immer mal hinwollten und wo nicht. Wer uns auf einer Reise begleiten soll und wer nicht. Was wir mitnehmen und was wir zurücklassen. Welche Hindernisse uns begegnen, während wir Antworten suchen. Und wie eine Sirene wohl heute aussehen könnte. Dabei stellen wir uns der Frage, was eigentlich zuhause ist, was lokal ist und was global, wenn die Welt in der Hosentasche sitzt.

PANAMA schafft Begegnungen und erzählt zugleich die Geschichte einer Reise nach überall und nirgendwo. In Janoschs Geschichte finden Tiger und Bär auf ihrer Reise vor allem eines: Freunde. Wir sind gespannt, was das Kollektiv Tempofoif finden wird und freuen uns auf diese intensive Probezeit.