OMA

Wir haben mal gegoogelt: Oma. Googlebildersuche hat uns gezeigt, dass eine Oma grauhaarig, mit Brille und etwas dick sei. Mal frech, mal konservativer – mal mit Chrüseli, mal mit graden Haaren. Und jetzt zum Punkt. Wir haben ein Stück gemacht über unsere Oma. Und die sah nicht nicht so aus. Sie hatte auch ein paar komische Sachen in ihrer Wohnung. Zum Beispiel zwei Dutzend Kreuzfahrtschiffkataloge. Und was daraus so passiert, kannst du dieses Wochenende im Theater herausfinden.

Alles Liebe, Kollektiv Tempofoif

OMA – ein Kurzstück für Menschen ab 7 Jahren, mit oder ohne Oma
Sa 1. Juni 16 Uhr & So 2. Juni 14 Uhr als Teil von
ALLESWIRDGUT im Fabriktheater Rote Fabrik

Omas (fahren im Hühnerstall Motorrad)

Gerade starten die Motoren eines neuen KTF- Projekt! Dabei handelt es sich um ein Theaterstück für Kinder, in dem Laura und Hélène sich mit Omas – im allgemeinen und mit ihren eigenen – beschäftigen und mit der Leerstelle, die diese Menschen hinterlassen, wenn sie sterben. Als Teil ihrer Recherche möchten sie dich fragen, wie denn deine Oma so war oder ist. Denn jede Oma ist schliesslich anders und jede Beziehung einzigartig.

Wir freuen uns, wenn du mit deinen Erinnerungen, Gedanken und Worten zum Rechercheprozess beiträgst. Hier kannst du eine Umfrage dazu ausfüllen: OMA natürlich kannst du uns auch einfach eine Email schreiben, wenn dir das zu umständlich ist: kollektivtempofoif@gmail.com

Vielen Dank für deine Unterstützung und alles Liebe,
dein Kollektiv Tempofoif

Wir gehen dann mal chli fremd…

… Also so ein bisschen. Und zwar für einen guten Zweck! Als Teil des V-Day-Zürich-Teams freuen wir uns, das Projekt Vagina Monologe anzupacken und im Februar das Stück „Die Vagina Monologe“ im Rahmen des V-Days 2019 zum ersten Mal in Zürich zu inszenieren.

Das Stück basiert auf Interviews mit zahlreichen Frauen*, welche die Autorin Eve Ensler zu Monologen verdichtete. Es geht um Miniröcke, Wut, Gleichberechtigung, Handspiegel, Gewalt, Yogamatten, Sex und Burt Reynolds – mal lustig, mal tieftraurig, mal poetisch.

Heute, mehr als zwanzig Jahre nach der Erstaufführung des Stücks, hat sich zwar einiges verändert, doch eine Frau*, die ihre Stimme erhebt, ist noch immer keine Selbstverständlichkeit. Durch die Inszenierung dieses Textes möchten wir ein Moment weiblicher Selbstermächtigung schaffen und gleichzeitig den Text als historisches Dokument kritisch hinterfragen: Weiblichkeit soll und darf nicht auf ein Körperteil reduziert werden. 

Für den V-Day Zürich 2019 haben wir das Glück, 14 Frauen* gefunden zu haben, die diese Monologe mit Leben füllen werden. Alle bringen sie ihre eigenen Lebenserfahrungen und Erwartungen an das Stück mit, die unsere Inszenierung bereichern. Wie bei unseren bisherigen Produktionen stehen ‚Laien‘ (um diesen bedeutungsschweren Begriff zu nennen) auf der Bühne. Wir sind überzeugt, dass jeder Mensch, egal ob mit oder ohne Spielerfahrung, seine oder ihre ganz eigene Qualität für die Bühne und das Projekt mitbringt – und diese Qualität ist es, die uns fasziniert. Wir machen Theater mit „Expertinnen des Alltags“, weil uns die Geschichten, Meinungen, Hintergründe und Erfahrungen unser Spieler*innen viel mehr interessieren, als ihr ‚Talent‘. So auch bei den Vagina Monologen. Und wenn wir dabei das feministische Schauspiel entdecken – umso besser!

Wir freuen uns darauf diese Erfahrung mit allen teilen zu können – alles Liebe
Hélène & Laura

V-Day Zürich „Die Vagina Monologe“ 2019
20.-22. Februar 2019
Tickets

VA-VA-VAGINA!

„Wenn sich deine Vagina anziehen könnte, was würde sie tragen?“ 

So beginnt das Stück Die Vagina Monologe von Eve Ensler. Die US-amerikanischen Schriftstellerin verdichtete in den 90er Jahren zahlreiche Interviews mit Frauen* zu den Vagina Monologen. Ein Stück über Schamhaare, Sexismus, Selbstermächtigung. Seither wird das Stück auf der ganzen Welt inszeniert, ehrenamtlich und gemeinnützig: Sämtliche Einnahmen werden einer Organisation gespendet, die sich lokal für Frauen* einsetzt. Heute, mehr als zwanzig Jahre nach der Erstaufführung, hat sich zwar einiges verändert, doch eine Frau*, die ihre Stimme erhebt, ist noch immer keine Selbstverständlichkeit. Deswegen inszenieren wir, Hélène und Laura vom Kollektiv Tempofoif als Regieduo, gemeinsam mit einem jungen Produktionsteam die Vagina Monologe im Rahmen des V-Days 2019 zum ersten Mal in Zürich.

Du willst mitmachen? Super! Am 6. und 14. Oktober finden zwei offene Proben statt. Hier kannst du dich anmelden. Alle weiteren Infos findest du hier. Und wenn du mehr wissen möchtest zu den V-Days und zum Stück, dann kannst du hier nachschauen. 

Wir freuen uns auf dich!
Hélène & Laura (KTF), Roberta, Justine, Nina & Céline

Saisonstart 2018/2019: Von Frauen und Schildkröten.

Der Tropensommer neigt sich dem Ende zu und die ersten kalten Tage und ein leichter Maronigeruch wehen vom Horizont heran. Für uns heisst das: Saisonstart in der Theaterwelt! Juhu, juhu, juhu! Wir haben nämlich eine Menge vor:

Diesen Sommer haben wir uns eine Woche im Proberaum eingeschlossen, haben gebrütet und gewütet, den Handstand gelernt und Haifischflossen gebastelt, kurz: Wir haben geprobt. Dabei ist ein kleines Stück für ein junges Publikum herausgekommen, das den Arbeitstitel „Was mit Oma passiert“ trägt. Es steckt selbst noch in den Kinderschuhen, darum nur soviel: Es geht um Kreuzfahrten, Migroseinkäufe und Balltänze, eine Schildkröte spielt mit und ein Einhorn und natürlich geht es auch um die ganz wichtigen Fragen, zum Beispiel, warum der Sirup in der Bar ganz anders schmeckt, als der Zuhause.

Daneben haben wir uns diesen Sommer noch einem weiteren Thema angenommen, das uns schon lange beschäftigt: „ROT“ ist eine Geschichte über Macht, Missbrauch, über Schweigen und die Folgen. Daraus ist ein Film entstanden, der sich gerade in der Postproduktion befindet und den wir schon beim Dreh nicht so leicht abschütteln konnten.

Daaaann noch etwas, worauf wir uns furchtbar freuen und jetzt schon mega stolz sind, aber das noch ein bizli geheim ist. Was wir schon sagen können: Es geht um Frauen* und um alles, was damit zusammenhängt. Alles weitere ab Mitte September – Hui, Hui, Hui!

Zu guter Letzt denken wir zurzeit an einer Neuauflage des Stücks „Menschsein“ herum, das unser Mitglied Laura mit zart-rebellischen 17 Jahren aufs Papier pubertiert hat. Nun ja. Seither ist eine Menge passiert, nicht nur mit Laura. Wer Lust hat, sich mit dem eigenen 17-jährigen Ich, dem Erwachsenwerden(sollen) und dem kleinen, wie grossen Weltgeschehen auseinanderzusetzten, darf sich bei uns melden. Wir freuen uns!

Tönt scho no lässig, oder? Bleibt auf dem Laufenden, über Facebook, hier auf unserer Website oder per Mail.

In diesem Sinne: Let’s get this party started!
Bussi, KTF

 

PANAMA: was bisher geschah

So. Nach einer intensiven Probewoche und drei wunderbaren Vorstellungen im Keller62 haben wir uns erstmal auf den Balkon, in die Uni, ins Bett oder an die Langstrasse zurückgezogen und ein bisschen Energie getankt. Doch bevor wir uns für den zweiten Teil ins Getümmel stürzen:

Wir danken unserem tollen Publikum für die vielen Lacher, den herzlichen Applaus und die spannenden Gespräche an der Bar, dem Keller62 für diese schöne Bühne, die wir beleben durften und natürlich dem Migros-Kulturprozent und der Kulturstelle für ihre Unterstützung! Ein dickes Bussi geht auch an unsere Fotografin Véronique Rebetez, die das PANAMA-Chaos in grossartigen Bildern festgehalten hat. Ihr findet sie hier. Und ein grosses Dankeschön an unsere Freunde bei der Zürcher Studierendenzeitung, die uns vor der Premiere besucht haben. Hach, dieser Artikel, wir sind noch immer ein bisschen rot. Dasselbe gilt für diesen schönen Text der Lokalinfo.

Aber halt, wir sind noch nicht fertig! Am 28. und 29. April reisen wir mit PANAMA in den Winkel nach Luzern. (Am 29. April sogar schon um 17 Uhr, dann kommt ihr noch rechtzeitig nach Hause zum Tatort.) Schlafsack, Mätteli und Tigerente sind schon gepackt, wir freuen uns! Und am 5. Mai spielen wir PANAMA ein letztes Mal im Miller’s, bevor unser Stück in den ewigen Theater-Jagdgründen verschwindet. Also, nichts wie los und reservieren!

Viel Liebe aus der PANAMA-Halbzeit, KTF

P.S.: Für die Neugierigen und Theaterbegeisterten gibt es am Wochenende vom 4. bis 6. Mai im Miller’s eine Menge zu entdecken. Workshops, ein Podiumsgespräch, Theater von und mit Geflüchteten … Schaut selbst!

NACHHALTIGKEIT OLÉ!

Unsere Freundinnen und Freunde von der Nachhaltigkeitswoche Zürich machen etwas ganz tolles: sie organisieren eine volle Woche lang Programm zu Nachhaltigkeit und nachhaltigem Leben! Sie nennen das NachHELDigkeit. Wir finden: du kannst jeden Tag Heldin sein.

Nachhaltigkeitswoche 5. – 10. März 2018
ETH, UZH, ZHdK, ZHAW und PHZH!
Programm

Apropos NachHELDigkeit… hier mal drei alltäglich Beispiele:

Nachhaltigkeitswoche Zürich auf Facebook

Nachhaltigkeitswoche Zürich auf Instagram

Nachhaltigkeitswoche Zürich auf Twitter

PANAMA mit Flyer

Es ist soweit *Trommelwirbel* – unsere Flyer sind da!
Mega, oder?
Wir danken H U B E R T U S  D E S I G N für diese wunderbar fröhlichen Bananenschateln und freuen uns schon darauf, sie bald unseren Freunden, Bekannten, Tanten und Passanten in die Hände drücken zu dürfen.

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an alle, die uns unterstützen: Migros-Kulturprozent, VSETH und Kulturstelle, sowie alle wunderbaren Menschen in unserem Umfeld, die unsere Freuden, Launen und Träume ertragen. (Ja, Patrick, Vero und Brigitte – wir meinen euch!)

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P.S.: Wow, sind das wirklich nur sechs Aufführungen? Jetzt in die Agenda schreiben und mit uns im Keller 62, im Winkel oder im Miller’s anstossen!

PANAMA mit Dank

Ui, ui, ui, es geht voran! Wir freuen uns wie ein Schnitzel, das Migros-Kulturprozent und die Kulturstelle der Universität Zürich und der ETH Zürich zu unseren Unterstützenden (und Fans ;-)) zählen zu dürfen!

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Das Migros-Kulturprozent ist ein freiwilliges, in den Statuten verankertes Engagement der Migros für Kultur, Gesellschaft, Bildung, Freizeit und Wirtschaft. Schön, dass wir Teil dieses tollen Engagements sind!

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Die Kulturstelle ist ein Projekt des VSUZH und VSETH, mit dem Ziel, Studierenden die Kulturtempel Zürichs zu WG-verträglichen Preisen näher zu bringen. Vielen Dank, dass wir in die Garde der Kulturtempel aufgenommen wurden, hehe.

So, jetzt aber erstmal anstossen. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Viel Liebi,
KTF

P.S.: Du möchtest uns auch unterstützen? Mithelfen, Kuchen backen, Händchenhalten, Werbung machen, oder sogar eine Beitrag spenden? Dann melde Dich einfach hier. Wir freuen uns auf Dich!

Open Stage Bern

Wir erweitern unseren Horizont – nach Bern!

Am 16. Dezember treten wir im Kulturhaus visavis in Bern an der Open Stage auf.
Wir werden einen wunderbaren kleinen Text aus Sarah Kanes Stück Crave lesen. Dabei geht es um Kakerlaken, Bagels, Filme, Zigaretten und die ganz grossen Gefühle.
Wir freuen uns!
Hélène, Laura und Noah

Mehr zum Event findet ihr hier.

P.S.: Event verpasst? Schau mal hier:

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